Georg Baselitz

20. September
bis 17. Dezember 2006

Georg Baselitz zählt zu den wichtigsten lebenden Malern. Er wurde 1938 als Hans Georg Kern in Deutschbaselitz/Sachsen geboren. 1957 musste er die Ost-Berliner Akademie verlassen und ging in den Westen. Danach durfte sein Werk in der DDR bis 1989 nicht mehr gezeigt werden. Baselitz verglich sich nach der Emigration mit einem „Neugeborenen“, der sich von einer „wiedergewonnenen Freiheit anstiften ließ“: Um 1969 begann er, seine Bilder auf den Kopf zu stellen.
Die Ausstellung Georg Baselitz präsentierte mehr als 100 Grafiken, Zeichnungen und ausgewählte Ölgemälde aus den 1960er- bis 1980er-Jahren. Frühe und selten ausgestellte Werkgruppen, wie die Helden, Hirten oder Rebellen, die Baselitz Anfang der 1960er-Jahre schuf, illustrierten eindrucksvoll die zeitgeschichtliche Aussagekraft seines Werkes.

Als Leihgeber konnten Museen, wie das Museum Frieder Burda in Baden-Baden, Institutionen, wie die Sammlung Deutsche Bank und wichtige Privatsammlungen aus dem In- und Ausland, die ungenannt bleiben wollen, gewonnen werden. Dank dieser Unterstützung wurde es möglich, in den Opelvillen Schlüsselwerke zu zeigen, die Baselitz‘ künstlerische Entwicklung dokumentieren.