Noa Eshkol
Wall Carpets

20. November 2013
bis 23. März 2014

Das bildnerische Werk von Noa Eshkol (1924–2007) wurde zum ersten Mal außerhalb Israels vorgestellt. Mit Beginn des Jom-Kippur-Kriegs hatte die Tänzerin und Choreographin 1973 begonnen, aus gefundenen und gespendeten Stoffresten „Wandteppiche“ zu kreieren. Im Laufe der Jahre entstanden aus unterschiedlichsten Stoffmustern und -arten vielfältige Kompositionen.

Bis heute bilden die Wall Carpets einen wenig berücksichtigten Aspekt im Schaffen von Noa Eshkol, die vor allem durch ihre faszinierende Tanzmethode bekannt ist. Grundlage ihrer Innovationen im Tanz bildet ein Notationssystem, das sie 1954 gemeinsam mit Avraham Wachman entwickelte und kodierte.

Während Eshkols Tanzkompositionen sorgfältig geplant, strukturiert und minimalistisch sind, wirken ihre textilen Variationen spontan, farbintensiv und auch chaotisch. Dennoch ist eine Verbindung erkennbar: Beide Stränge, sowohl Tanz als auch textile Komposition, visualisieren die Grundprinzipien räumlicher Organisation.

 

Katalog:
Noa Eshkol. Wall Carpets. Hatje Cantz 2013, 128 Seiten.

 

In Kooperation mit:
Noa Eshkol Foundation for Movement Notation, Holon, Israel

Gefördert durch:
Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und Sparkassen-Stiftung Groß-Gerau

Schirmherrschaft:
Dr. Dan Shaham, Generalkonsul des Staates Israel

 

Erstes Presseecho:

hr2 – Frühkritik von Rudolf SchmitzJetzt anhören!