Reality Bites
Kunst nach dem Mauerfall

30. Mai
bis 2. September 2007

Reality Bites konzentrierte sich auf den besonderen Charakter zeitgenössischer Kunst, die nach dem Mauerfall im November 1989 in Deutschland entstanden ist, und untersuchte die Frage, wie die bildenden Künste direkt oder indirekt auf die Auswirkungen der Wiedervereinigung reagiert haben.

Hierbei standen nicht zuletzt die Wechselwirkungen zwischen Kunst und Bereichen des Sozialen, Wirtschaftlichen oder Politischen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die Ausstellung präsentierte rund siebzig mehrteilige Arbeiten aus unterschiedlichen Bereichen – Malerei, Fotografie, Installation, Film, neue Medien – und zeigte auf, wie sich die Ästhetik des Alltags und der Kunst gegenseitig durchdringen. In genau diesen wechselseitigen Durchdringungen sah Reality Bites den avantgardistischen Charakter der Kunst nach dem Mauerfall begründet.

 

In Kooperation mit:
Mildred Lane Kemper Art Museum, St. Louis.

 

Katalog:
Reality Bites: Kunst nach dem Mauerfall. Hatje Cantz 2007, 320 Seiten

 

Werke von:
Sophie Calle ● Tacita Dean ● Isa Genzken ● Beate Gütschow ● Christian Jankowski ● André Korpys & Markus Löffler ● Ulrike Kuschel ● Via Lewandowsky ● Eva Leitolf ● Michel Majerus ● Mariele Neudecke ● Olaf Nicolai ● Marcel Odenbach ● Manfred Pernice ● Daniel Pflumm ● Gregor Schneider ● Collier Schorr ● Renata Stih & Frieder Schnock und Wolfgang Tillmans