ROBOTER
Wird künstliche Intelligenz zu künstlerischer Strategie?

21. September
bis 11. Dezember 2005

Die Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim fokussierte als erste Kunstinstitution die aktuellste Neuentwicklung der Industrie: den ROBOTER. In dem wichtigen Automobilstandort Rüsselsheim war eine Pionierausstellung der Roboterkunst zu sehen, die zeigte, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz auch in der bildenden Kunst reflektiert wird.

Ausgangspunkt aller Überlegungen war die Beobachtung des rasanten Fortschritts: über Fabrikationsstraßen hinaus sollen auch im häuslichen Bereich Roboter eingesetzt werden. Dabei ist nicht nur an Staubsauger oder ähnliches gedacht, sondern auch daran, dass ein Roboter sogar einen Altenpfleger ersetzen könnte. Verhilft das 21. Jahrhundert nun dem Roboter zum endgültigen Durchbruch?

Die für die Opelvillen ausgewählten, vielseitig künstlerischen Positionen stammten aus Deutschland und gingen über Europa nach Japan und Kuba. Der Einstieg der Künstler war motiviert aus Freude an Form und Bewegung. Auch in der bildenden Kunst, wird versucht, künstliche Organismen zum Leben zu erwecken. Schlussendlich nimmt der Künstler aber doch die Rolle des Kritikers ein, der uns auf humorvolle Art und Weise zeigt, dass nicht allein der Fortschritt lebensbestimmend ist.

 

Werke von:
Julien Berthier ● Heiner Blum ● Diango Hernández ● Mathias Lanfer ● Pavel Mrkus ● Julius Popp ● Sabrina Raaf ● Claus Richter ● Björn Schülke ● Patricia Waller

 

Parallel zur Ausstellung hat die Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim Kunststudenten aller deutschen Akademien aufgerufen, an einer Ausschreibung zur Roboterkunst teilzunehmen.