Simone Eisele
One Paper Mask

27. August bis 8. Oktober 2017

Simone Eisele beschäftigt sich in ihrer Ausstellung One Paper Mask in der Schleuse der Opelvillen mit dem Thema Nachahmung. Die 1994 in Reutlingen geborene Kunststudentin arbeitet mit gefundenen Objekten, die sie mit industriellen Materialien wie Beton, Stahl und Holz zu eigenartigen Skulpturen reagieren lässt.

»Paper Mask« ist zunächst die wortwörtliche Übersetzung einer »Papier Maske«, die gerne zur Kostümierung des Gesichts benutzt wird. Gleichzeitig ist sie Synonym für die in der Modelleisenbahn vorkommenden Gardinenmasken, die hinter den kleinen Fenstern der Miniatur-Architektur stereotypisch das Innere eines Wohnhauses widerspiegeln. Eine »Paper Mask« ist also ein Mittel der Imitation, der Illusion, der Phantasie. Sie ist die Reise in eine Scheinwelt.

Simone Eisele studiert seit 2015 an der Kunsthochschule Mainz. 2016 belegte sie Kurse bei Tamara Grcic und John Skoog. Nach mehreren Gruppenausstellungen 2016 und 2017 wird sie in den Opelvillen ihre erste Einzelausstellung präsentieren.

Die Eröffnung der Ausstellung One paper Mask von Simone Eisele findet am Sonntag, 27. August 2017 um 12 Uhr in der Schleuse der Opelvillen statt. Wir laden Sie herzlich ein!