Bald in den Opelvillen:

Ekrem Yalcindag

7. September bis 6. November 2016

Ekrem Yalcindag (geb.1964) ist zu den wichtigsten zeitgenössischen Künstlern der Türkei zu zählen. Er malt mit Hingabe »langsam«. Enormen Zeitaufwand erfordert nämlich sein feiner, pastoser Farbauftrag mit einem Pinsel der Stärke null. Die Farbe wird wieder und wieder aufgebracht, bis sie millimeterdick auf der Fläche steht.

Pia Linz
ORT

7. September bis 6. November 2016

Mit großer Genauigkeit und Intensität arbeitet Pia Linz (geb. 1964). In einer Werkgruppe der »Gehäusegravuren« sitzt sie in einem Plexiglaskasten und zeichnet von innen auf die Scheiben, was sie außen wahrnimmt. Während sie die »Gehäusegravuren« aus einem fixen Standpunkt entwickelt, vermisst Pia Linz für ihre »ortsbezogenen Zeichnungsprojekte« ihre Umgebung zunächst mit Fußschritten. Schließlich skizziert sie sorgfältig mit feinem Bleistift vor Ort über einen langen Zeitraum die aus den abschreitenden Bewegungen heraus gewonnenen Beobachtungen.

Niki de Saint Phalle und das Theater

7. Dezember 2016 bis März 2017

Niki de Saint Phalle (1930‒2002) entdeckte früh das Theater als Inspirationsquelle für ihre Kunst. Mit »Lysistrata« am Staatstheater Kassel begann ab 1966 eine intensive Zusammenarbeit mit dem damaligen Regisseur Rainer von Diez, für dessen Inszenierung sie Kostüme und Bühnenbild schuf. Die künstlerische Arbeit für die Bühne erwies sich dabei als bedeutendes Experimentierfeld für sie. 1968 schrieb Niki de Saint Phalle das Theaterstück »ICH«, das anlässlich der documenta in Kassel aufgeführt wurde. Die Ausstellung zeigt erstmals, wie leidenschaftlich die Künstlerin dem Theater verbunden war.