Ein Statement zur Schleuse von Andrei Koschmieder

„Ich habe meine Schleusen Ausstellung sehr positiv in Erinnerung. Der Kontakt zu den Opelvillen entstand durch Thomas Bayrle und obwohl ich in Rüsselsheim lebte, hatte ich vorher nie wirklich mit den Opelvillen zu tun oder registriert.Ich habe mich sehr gefreut eine Ausstellung machen zu können, weil es relativ früh in meinem Studium war. Bis dahin war alles selbst organisiert, daher war das natürlich toll gefragt zu werden.

Es war meine erste “institutionelle“ (Einzel-)Ausstellung und die richtige Dosis aufgeregt-sein. Aufgeregt einmal, weil generell Ausstellung machen, dann dass ich in Rüsselsheim gewohnt habe und mein Freundeskreis vorbeikommen würde und anderseits war das aber auch: “Ok, das ist jetzt in Rüsselsheim, da wirst du nicht aufgefressen wenn das schiefgeht.“

Rückblickend war die Schleuse der ideale Ort zum Experimentieren und Üben. …wie geschrieben…erste praktische Erfahrungen sammeln. Aber auch einfach wichtig und prägend. Ich sehe immer noch Zusammenhänge von der Schleusen Ausstellung und wie ich heute arbeite. Es ist total wichtig, jungen Studierenden die Möglichkeit und das Vertrauen zu geben sich auch mal aus dem Fenster lehnen zu können, sprich, auch mal Fehler machen zu können und genau so wichtig, dass Leute das auch sehen.“

 

Andrei Koschmieder, 2005 in der Schleuse