Ekaterina Hildmann / Annabel Kramp
»fading«
4., 7. und 9. September 2016

Ekaterina Hildmann / Annabel Kramp<br/>»fading«<br/>4., 7. und 9. September 2016

Ekaterina Hildmann begann 2009 ihr Studium an der Kunsthochschule Mainz. 2015 schloss sie als Meisterschülerin von Anne Berning ab. Seit Juni 2016 nutzt sie das Gastatelier der Opelvillen, wo sie eine Bildserie bestehend aus großformatigen Gemälden und kleineren Arbeiten zum Thema des Fernwehs und der Suche nach neuen Existenzformen realisiert. Ihre fantastischen Bildwelten sind von der eigenen Migrationserfahrung (sie wurde 1988 in Sankt Petersburg geboren), aber auch von Literatur und Philosophie beeinflusst.

In Zusammenarbeit mit der Literaturwissenschaftlerin Annabel Kramp sucht Ekaterina Hildmann nach innovativen Möglichkeiten, Bild und Text zusammenzuführen. Die in der Ausstellung »fading« gezeigten Werke werden von der Idee des objet trouvé beherrscht. Textfragmente, die Annabel Kramp vornehmlich in der Literatur der Schwarzen Romantik und des Sachlichen Realismus findet, stehen Zeichnungen von Ekaterina Hildmann gegenüber, die sie u.a. auf Zettelkastenkarten anfertigt. Neben dem fragmentarischen Charakter der Motive fungiert der Bleistift als verbindendes Medium zwischen Bild und Text.

Die Ausstellung »fading« ist am 4. September 2016 von 12 bis 18 Uhr und am 7. September 2016 von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Am 9. September findet um 19 Uhr eine Lesung im Labor statt. Wir laden Euch herzlich dazu ein!

 

Bildnachweis:

Remains of Old 1, 2015–2016, 7,5 x 12,5 cm, Bleistift auf Papier © Ekaterina Hildmann