Herzlich Willkommen!
Esther Poppe und William Metin Martin im Labor der Opelvillen

Wir heißen Esther Poppe und William Metin Martin herzlich im Labor der Opelvillen willkommen! Die beiden sind vergangene Woche im Labor eingezogen und werden es bis Mitte Dezember als Gastatelier nutzen.

Esther Poppe & William Metin Martin studieren Freie Bildende Kunst an der Kunsthochschule Mainz bei Andrea Büttner und Adrian Williams. Ihre Arbeitsweise beschreiben die beiden wie folgt:

„Was manifestiert sich da? Etwas, das noch keinen konkreten Namen besitzt- vielleicht zu flüchtig, um es jetzt zu fassen. Gedanken-Gänge, Ketten, Mappen, Klappen. Ein neuer Raum, eine neue Möglichkeit, ein zwischen I & A, privat und öffentlich changierender Ort, der sich wie ein neuer Gedanke ausbreitet, zu einer angeraut dehnbaren zweiten Haut…Paradox darüber zu schreiben, ohne es zu kennen. Gegeneinander läuft vielleicht bald ineinander ohne die einheitliche Ordnung von Ereignissen & Dingen

:
, – einer Synchronität teilweise entgegen.

 

 

: Strukturen bewegen sich, Objekte strukturieren kurzzeitig den Raum, bilden Knoten, palimpsestartig wuchern sie – das Signifikat verschiebt sich stetig – multipliziert durch verschiedene Ebenen. Unter choreografischer Anleitung, performativ von Körpern (nicht genormten -) aufgeführt werden Kostüme & „Bühnenobjekte“, ab und an mit Mensch gefüllt, vom Glanz ihrer Luxusartigkeit befreit, sie halten sich im Unklaren:

 

 

Wer ist Akteur, und was die Personifizierung?
:

 

Der skizzenhafte Entwurf spiegelt fragmentarisch wieder, wo momentan unsere jeweiligen Interessen und künstlerischen Schwerpunkte sich treffen können, als eine Art = Verschmelzungsvorgang, wie eine zweite Haut, “du darfst was fühlen!”

 

 

Das Gastatelier Labor wird in der Zeit vom 15. Oktober bis Mitte Dezember “ein Platz zum Schlafen, Filme gucken und Spazierengehen, ein Denk- und Pausenraum, ein haptisches Erlebnis, weg vom reinen Sehen, – und dann halt alles andere”.“

 

Bildnachweis © Esther Poppe & William Metin Martin