Main-Spitze, 25. Juli 2018: Eine intensive Suche – Die in Moskau geborene Künstlerin Anna Nero arbeitet derzeit im „Labor“ der Opelvillen

Von Stephan A. Dudek

RÜSSELSHEIM – „Eigentlich“, sagt Malerin Anna Nero, „tue ich immer das Gleiche. Ich ziehe eine Leinwand auf den Rahmen, grundiere sie, meistens weiß, und teile die Fläche in ein Raster auf, gebe ihr Struktur. Dann, im zweiten Schritt, kommt meistens etwas Gestisches hinzu, das alles wieder infrage stellt.“

Heute, so scheint es, weiß die in Moskau geborene und in Frankfurt lebende Künstlerin genau zu sagen, was sie will. Egal, ob sie wie zurzeit im „Labor“ der Rüsselsheimer Opelvillen die Inspiration eines „etwas schrägen“ Gastateliers genießt, oder ob sie im September ein dreimonatiges Stipendium des Freistaates Sachsen am „Greater Columbus Arts Council“ in Ohio in den USA antritt.

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