Die Stiftungsarbeit / Der Stiftungsauftrag

Das erklärte Ziel der Stiftung ist es, dass im Zentrum der Ausstellungstätigkeit die Darstellung der Gegenwartskunst stehen soll. Gerade heute gewinnen die Künste stärker an Aktualität. Die Zeiten wirtschaftlicher Krisen waren auch immer die Zeiten der Chance, der Inventur und der neuen Ideen.
Für technische Erneuerungen lieferten auch Künstler entscheidende Impulse. Entwicklungen der Kunst, wie Photografie, Film, Lithografie oder Siebdruck, fanden später Eingang in die Industrie. Kein Entwurf eines Porzellans, eines Fahrzeuges oder eines Hochhauses entstand ohne Stilvorbilder in der Kunst. Oft waren es sehr lange und wechselseitige Prozesse der Kunst und des Designs, der Graphik und der Architektur, die zum gestalterischen Ziel führten.
In den Rüsselsheimer Opelvillen ist es beabsichtigt, die Kunstentwicklung der Moderne bis heute in ihrer Gesamtheit zu zeigen und die Freude am Kunstgenuss für alle Bürger wiederaufleben zu lassen. Begleitet werden die Ausstellungen durch Führungen, Vorträge und Veranstaltungen, wobei die Vermittlungsarbeit der Opelvillen auch die jüngsten Besucher integriert. Der Umgang mit der bildenden Kunst dient der Bildung, ist aber immer auch ein Stück Lebensqualität.
Die Stiftung Opelvillen ist eine Einrichtung des bürgerlichen Rechts mit den verwaltenden Organen Stiftungsrat und Vorstand mit Sitz in Rüsselsheim.
Vorstand: Dr. Beate Kemfert, Kristine Meckert
Stiftungsrat: Jo Dreiseitel (Vorsitzender), Stefan Gieltowski, Josef Heinz, Horst Kriz, Prof. Dr. Karen Joisten, Dieter Krocker und Christoph Marx.
Die Stiftung Opelvillen ist von der Stadt Rüsselsheim mit Unterstützung der Adam Opel GmbH im Jahr 2001 ins Leben gerufen worden, um als gemeinnützige Einrichtung die kulturelle Bespielung der zum Kunstzentrum ausgebauten Villen am Rüsselsheimer Mainufer zu entwickeln und zu betreiben.