Einladung zur Finissage in der Schleuse:
Lisa Peil: »vom in die ferne stürzen und so schnell nicht wieder zurückkommen«
am 8. März 2020 um 16.30 Uhr um 14 Uhr und 16:30 Uhr

Einladung zur Finissage in der Schleuse:<br/>Lisa Peil: »vom in die ferne stürzen und so schnell nicht wieder zurückkommen« <br/>am 8. März 2020 um 16.30 Uhr um 14 Uhr und 16:30 Uhr

Am 9. Februar wurde Lisa Peils erste Einzelausstellung vom in die ferne stürzen und so schnell nicht wieder zurückkommen in der Schleuse eröffnet. Am Sonntag, 8. März 2020, lädt die Künstlerin zur Finissage ihrer Ausstellung ein. Ab 14 Uhr ist sie für Fragen und Gespräche vor Ort. Als Abschluss ihrer Ausstellung wird um 16:30 Uhr ein Hörstück aufgeführt. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen! Der Eintritt in die Schleuse ist wie immer frei!

GASTBEITRAG:

“Lisa Peil wurde 1988 in Mainz geboren und studiert seit 2012 Kunst an der Hochschule für Gestaltung Offenbach.

Die Gegensätze zwischen Stadt und Land sind Themen, die Lisa Peil in ihren Arbeiten verfolgt. In ihren Werken finden mal heitere, mal bedrohliche Momente zusammen, die komplexe Themen der heutigen Gesellschaft ansprechen. Ihren sichtbaren Niederschlag finden sie im Interesse der Künstlerin an ländlichen und urbanen Räumen. Welche Qualität von Räumen gibt es? Was macht sie aus? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Vieles entsteht dabei mit dem Pinsel, anderes digital oder fotografisch. Ihre Werke sind ein Crossover aus Malerei und Fotografie.

Häufig begegnet man dystopischen Landschaften in Peils malerischen Arbeiten: prismatische Gebilde, kantige Felsformationen oder kubische Wellen, die auch ein Ausschnitt eines größeren Ganzen bilden könnten. Durch das Einsetzen verpixelter Motive oder verzerrter Polyperspektiven entsteht der Eindruck als übertrage sie digital erstellte glitches ins Analoge. Andere Arbeiten sind gänzlich abstrakt komponiert.

In Peils Fotomontagen treffen Darstellungen urbaner Transit-Orte zusammen: Warteräume, Freizeitparks oder Bahnhöfe. Es sind Orte an denen wir uns aufhalten, ohne zu bleiben. Seit einigen Jahren fotografiert und sammelt sie diese Eindrücke auf ihren Reisen. In filmischer Gleichzeitigkeit collagiert sie die Bildelemente flächendeckend und ortsspezifisch im Ausstellungsraum.

Für ihre Einzelausstellung in den Opelvillen Rüsselsheim entwickelt Lisa Peil einen Rundgang durch ihr bisheriges Oeuvre.

Peils Arbeiten wurden unter anderem bei dem Kunstfestival Giennale in Gießen (2019), im Xhibit in Wien (2019), im Kunstverein Montez in Frankfurt (2017) und im saasfee*pavillon in Frankfurt am Main (2017) gezeigt. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.”

Text von Maria Sitte auf Einladung von Lisa Peil

 

Bildnachweis: Lisa Peil, vom in die ferne stürzen und so schnell nicht wieder zurückkommen, 2020, Foto: © Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim