Schleuse/Labor ausgelagert
Johannes Lenzgeiger »Akzelerometrie 4«
29. Juli 2018 rund um die Opelvillen

Schleuse/Labor ausgelagert<br/>Johannes Lenzgeiger »Akzelerometrie 4«<br/>29. Juli 2018 rund um die Opelvillen

Johannes Lenzgeigers Werkreihe “Akzelerometrie” welche er seit Mitte 2016 verfolgt, ist mit den Werken “Akzelerometrie 1”, welche im Freiburger Kunstverein zu sehen war und der Arbeit “Akzelerometrie 3” die im Frankfurter Kunstverein ausgestellt war, neben seiner künstlerischen Außeinandersetzung mit Phänomenen der Fotografie die wichtigste Werkreihe seines OEuvres. “Akzelerometrie” nimmt Bezug auf die politische Theorie des Akzelerationismus und die Tradition von Beschleunigung im Alltag unserer Gesellschaft. Die Turbine ist seit fast 200 Jahren das technische Werkzeug zur Umwandlung von kinetischer Energie zu elektrischem Strom. Johannes Lenzgeiger versucht über seine Skulpturen und Wandarbeiten deren Ästhetik auf nicht mimetische Weise Düsenjet-, Dampf-, oder Gezeitenkraftwerks-Turbinen entlehnt ist, das Potential solcher Turbinen zur Ikonenhaftigkeit auszuloten. Dabei nutzte der Künstler über die Jahre hinweg unterschiedlichste Matrialien wie glasierte Keramiken, 3D-gedrucktes Plastik und vorgefundene Motorrad-Verkleidungen welche in Form von modulhaften Einzelteilen in den Werken konzentrisch angeordnet wurden.

Johannes Lenzgeiger studiert seit 2011 an der HfG Offenbach bei Prof. Susanne Winterling und Prof. Martin Liebscher. Er ist einer der zehn jungen Kunststudenten, die am Sonntag, 29. Juli 2018, im Garten der Opelvillen verschiedene Projekte vorstellen. Zu unserem Sommerfest Schleuse/Labor ausgelagert laden wir Sie herzlich ein!

 

Bildnachweis: © Johannes Lenzgeiger