Rüsselsheimer Echo, 1. Dezember 2020: Zur Eröffnung bestens vorbereitet. Opelvillen bieten Gruppentermine für Kitas und Schulen an

Die Kunst- und Kulturstiftung der Opelvillen informiert über die kulturpädagogischen Angebote für einzelne Gruppen im Dezember sowie die Auswirkungen des Teil-Lockdowns für die Ausstellungsplanungen 2021 in den Opelvillen.

Wie alle Museen und Ausstellungshäuser in ganz Deutschland sind die Opelvillen seit Anfang November bis auf weiteres geschlossen.

Die Einschränkungen haben zur Folge, dass die aktuelle Ausstellung »Kunst für Tiere. Ein Perspektivwechsel für Menschen« in diesem Jahr nicht mehr geöffnet werden kann.

Von 1. Dezember an bieten die Opelvillen bis zum Ausstellungsende am 17. Januar gemäß der nun geltenden Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes exklusive Sonderöffnungen für einzelne Gruppen von Kindertagesstätten, Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen an. Die Öffnung für einzelne Gruppen geschieht nach Voranmeldung.

Da keine Verlängerung der Schau möglich ist, wird die Ausstellung »Kunst für Tiere« vom 22. August 2021 an wiederaufgenommen und bis zum 16. Januar 2022 gezeigt, teilt die Kunst- und Kulturstiftung mit.

Die Schau stellt Künstler vor, die sich mit ihren Arbeiten dem Tier zuwenden, um sich näher mit den Beziehungen zwischen Mensch und Tier zu beschäftigen oder um einfach ihre Tierliebe auszudrücken. In der zweiten Laufzeit werden je nach Pandemie-Stand verschiedenste Veranstaltungen und Vermittlungsprogramme angeboten.

Die Bildungsangebote der Opelvillen richten sich an alle Altersstufen von der Sprachförderung für Kindergartenkinder bis zu Führungen für Menschen mit Demenz. Die Ausstellung »Lee Miller. Hautnah. Fotografien von 1940 bis 1946« wird wie geplant vom Februar 2021 stattfinden.

Das Projekt umfasst mehr als 120 Fotografien und ist Teil der internationalen Triennale RAY Fotografieprojekte Frankfurt/Rhein-Main. Elizabeth »Lee« Miller (1907-1977) zählt zu den vielschichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Die als Modell, Fotografin und Surrealistin bekannt gewordene Amerikanerin lieferte eindrückliche Bilddokumente der letzten Phase des Zweiten Weltkriegs, als sie die US-Truppen nach Deutschland begleitete. Schwerpunkt der Schau bilden die Kriegsfotografien der Fotografin von 1944 bis 1945.

Für die Wiedereröffnung seien die Opelvillen bestens präpariert. Bereits in den vergangenen Monaten habe man gezeigt, wie konsequent und mit welchem Nachdruck alle erforderlichen Maßnahmen wie Mund-Nasen-Schutz, Sicherheitsabstand oder limitierte Personenzahl für die Sicherheit der Besucher eingehalten werden.

Schulen, Kitas und Jugendhilfeeinrichtungen können sich zur Buchung eines Angebots an die Opelvillen wenden an info@opelvillen.de oder (06142) 835-907.