Rüsselsheimer Echo, 17. September 2020: Opelvillen ziehen positive Bilanz. Viele Besucher in der Ausstellung mit kubanischer Gegenwartskunst

Die Ausstellung »Liebesgrüße aus Havanna. Zeitgenössische kubanische Kunst im internationalen Kontext« in den Opelvillen neigt sich dem Ende zu. Bis zum 20. September (Sonntag) können Besucher die Auswahl aktueller Positionen sehen. Neben Videokunst sind Fotografien, Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen von zwanzig Künstlerinnen und Künstlern aus Kuba Teil der Ausstellung.

Trotz der temporären Schließung zur Eindämmung der Corona-Pandemie können die Opelvillen positive Bilanz ziehen. »Die Schau an kubanischer Gegenwartskunst zieht ein breites Publikum in den Bann«, heißt es in einer Mitteilung der Kunst- und Kulturstiftung. Aus der Region reisten Freundes- und Förderkreise anderer Ausstellungshäuser uns Museen ebenso an wie Menschen, die Kuba touristisch bereisten oder noch bereisen möchten.

Neben Gästen aus der Umgebung können Besucher aus ganz Deutschland und aus dem Ausland verzeichnet werden. Anfang März empfing Kuratorin Dr. Beate Kemfert die Künstlerin Glenda León und den Künstler Tonel aus Kuba. Im September konnte dann der Vetreter des kubanischen Goethe-Instituts Michael Thoss aus Havanna die Schau besuchen.

Die Finissage der Ausstellung am Sonntag, 20. September, wir dim Garten von 12 bis 17 Uhr mit einer Ausstellung mit Arbeiten von Kindern und Jugendlichen bereichert.

Ferner schließt am letzten Tag der Schau »Liebesgrüße aus Havanna« auch der Reigen der Gartenprojekte »Schleuse/Labor ausgelagert« mit Sonia Knop. Die an der Städelschule studierende Künstlerin war vor zwei Jahren mit der performativen Installation »Passeggiata« zu Gast in der Schleuse der Opelvillen.

Im Gartenkunst-Projekt »Schleuse/Labor ausgelagert« zeigt sie im Wintergarten ihre Arbeit »Halbwelt«. Sie selbst beschreibt ihr Projekt wie folgt: »Genießt du eine gute Lüge? Schneidig, trotzig und unbeschreiblich sorglos. Die Verfolgung des Funkens, den nur eine fiktive Figur legen kann.«