Online-Angebote

Hier finden Sie eine Übersicht aller Online-Angebote, die wir seit dem 15. März 2020 kostenfrei für Sie bereitgestellt haben. Unsere Online-Kreativangebote für Kinder aller Alterstufen finden Sie auf dieser Seite.

Online-Führungen und Kunstwerke des Tages

Die Fotoserie La espera zeigt Bushaltestellen in Havanna, die während der kubanischen Moderne gebaut wurden. Für die Künstler sind die Orte nicht nur wegen ihrer besonderen Konstruktionen und architektonischen Elemente interessant, sondern vor allem durch die dort wartenden Menschen. Hintergründe zu der Serie werden in unseren Online-Beiträgen beleuchtet.

Ricardo G. Elías hat seine Fotoserie zu verlassenen Zuckerfabrikanlagen Oro secco genannt. Der Ausdruck »getrocknetes Gold« ist als eine Hommage an die wirtschaftliche Blütezeit der Zuckerindustrie zu verstehen, gleichzeitig werden auch bestimmte Trommelrhythmen in afro-kubanischen Santería-Zeremonien so genannt. In unserem Online-Beitrag erfahren Sie mehr dazu und können sogar hören, wie ein Oro secco getrommelt wird.

Die Werkgruppe Requiem von Adrián Fernández basiert auf der Bildsprache kubanischer Briefmarken der Fidel Castro Zeit. Standard No. I–III verweisen beispielsweise auf die 1962 erschienene Serie von drei farbigen Briefmarken zur Nationalen Revolutionären Miliz (NRM), die zwei Jahre zuvor gegründet worden war, um Kuba vor der Bedrohung durch eine militärische Aggression, insbesondere der USA, zu verteidigen. Die Vorlage zu Standard No. IV bildete eine 1976 veröffentlichte Briefmarke zu Ehren des kubanischen Sportlers Alberto Juantorena, der kurz zuvor einen herausragenden Erfolg bei der Olympiade in Montreal erzielt hatte. Der Läufer gewann sowohl bei dem 400- als auch 800-Meter-Lauf olympisches Gold. Die Originalbriefmarken und den weltbesten Läufer Juantorena beim Siegeinlauf in Montreal 1976 können Sie in unserem Online-Beitrag sehen.

Ernesto Oroza wollte in seinem Werk Ruptura auch eine Verbindung zu der kubanischen Künstlerin Antonia Eiriz (1929‒1995) schaffen, die in den 1960er-Jahren ihre Malerei von düsteren Bildern zum Holocaust aufgab und sich handwerklicher Arbeit zuwandte. Sie bot kostenlose Kurse zur Verarbeitung von Pappmaché, Textilien und Emaille an, organisierte Theaterproduktionen und schuf Bühnenbilder und Kostüme für die Kinder ihrer Nachbarschaft. Filmaufnahmen zu ihrem Schaffen finden Sie in unserem Online-Beitrag.

Nach Juan Carlos Alom markiert das Jahr des Mauerfalls 1989 Ende und Anfang im Leben aller Kubaner. 2012 entstand die Serie Born to be free, in der Alom die Insellage von Kuba thematisiert und analysiert, was es heißt, umgeben von Wasser zu sein. In unserem Online-Beitrag können Sie den Künstler dazu persönlich sprechen hören.

In der Installation Hacer arte no debería ser caro reflektiert Tonel die Beziehung von Kunst und Geld, indem er lediglich wertlose Fundstücke wiederverwendet. In unserem Online-Beitrag erläutert der Künstler, persönlich zu Gast in den Opelvillen, seine Vorgehensweise.

Glenda León über ihr Video »Destino« am 21. April 2020

Unser Kunstwerk des Tages: »Destino« von Glenda León am 20. April 2020

Die konzeptionell arbeitende Glenda León interessiert sich für die Zwischenräume zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem, zwischen Klang und Stille und zwischen Vergänglichem und Ewigem. Zu Gast in den Opelvillen liefert die Künstlerin Hintergrundinformationen zu dieser Arbeit.

Die Opelvillen zeigen in der aktuellen Ausstellung »Liebesgrüße aus Havanna« zeitgenössische kubanische Kunst. Darunter sind auch einige Arbeiten aus der Sammlung Funcke zu sehen. Robert Funcke ist ein ausgewiesener Kenner zeitgenössischer kubanischer Kunst und unterhält enge Kontakte und Freundschaften zu Künstlern, Sammlern, Kuratoren, Institutionen und Galeristen. Zu Besuch in den Opelvillen spricht er über seine Sammlung und was ihn mit der zeitgenössischen kubanischen Kunst verbindet.

Sammler Robert Funcke über Los Carpinteros am 31. März 2020

Unser Kunstwerk des Tages: »Sala de lectura Coppelia« von Los Carpinteros am 31. März 2020

Sala de lectura Coppelia ist ein architektonischer Prototyp für einen Lesesaal, dessen Konstruktion an eine revolutionäre Architektur in Havanna angelehnt ist: Die Eisdiele »Coppelia«. Das an ein gelandetes Ufo erinnernde Gebäude mit mehreren Eingängen wurde 1966 von dem Architekten Marco Girona entworfen und ist in unserem Online-Beitrag zu sehen.

Sammler Robert Funcke über Iván Capote am 28. April 2020

Kunstwerk des Tages: »Point of View« von Iván Capote am 28. April 2020

Visuelle Poesie war der Ausgangspunkt für die konzeptuelle Kunst von Iván Capote. Dass genaues Hinschauen und auch einmal eine Bewegung vor oder um das Kunstwerk herum erforderlich sind, wird in unserem Online-Beitrag erläutert.

Ariamna Contino und Alex Hernández beziehen sich in ihrer gemeinschaftlich konzipierten Werkserie Aesthetic Militancy auf medial verbreitetes und allgemein zugängliches statistisches Material zu Themen wie Drogenhandel, Migration, Waffenbesitz oder Mordverbrechen. In unserem Online-Beitrag können Sie mehr dazu erfahren.

Das Bild Venado negro von Carlos Quintana hing bis vor wenigen Jahren an der Decke seines Ateliers und galt als unverkäuflich bis es in den Besitz der Sammlung von Robert Funcke überging. In unserem Online-Beitrag berichtet der Sammler über die Hintergründe.

Unser Kunstwerk des Tages: »Mar interno« von Glenda León am 23. März 2020

Unser Kunstwerk des Tages: »Following an Orange« von Felipe Dulzaides am 26. März 2020

Unser Kunstwerk des Tages: »Generación« von Marco Castillo am 16. April 2020

SCHLEUSE / LABOR

Schleuse-Eröffnung – »5 paintings after 2 p.m.« von Till Galunke am 15. März 2020

Einblick ins LABOR – Lena Grewenig am 2. April 2020

Schleuse-Eröffnung – »Didn’t We Deserve A Look At You The Way You Really Are« von Joschua Yesni Arnaut am 16. Mai 2020