Projekte

Seit ihrer Gründung entwickelt die Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen innovative Programme zur kulturellen Vermittlung und Bildung. Für das Ziel, »ein Ort für alle« oder »möglichst viele« zu sein, werden immer wieder neue Strategien der Vermittlungsarbeit erdacht. Das Programm der Stiftung beginnt für Kindergartenkinder zur Sprachförderung und endet bei Menschen mit Demenz. Die Opelvillen bieten seit 2013 als erste Institution Hessens Demenz-Führungen an. In den letzten Jahren wurden darüber hinaus verschiedene generationsübergreifende Programme gestartet und jüngst wurden Studierende der umliegenden Universitäten als Demenz-Führerinnen ausgebildet. Auf dieser Seite finden Sie alle bisherigen Vermittlungsprojekte im Überblick. Die Größe der Broschüren von Din A4 zeugt insbesondere von dem hohen Stellenwert, der der Vermittlungsaufgabe beigemessen wird. Mit einem Klick auf den Text gelangen Sie zur jeweiligen Broschüre.

Bei Interesse schicken wir Ihnen einzelne Broschüren auch gerne per Post zu. Die Broschüren sind kostenfrei, es fallen lediglich Versandkosten in Höhe von 2 Euro an. Für weitere Infos oder eine Bestellung können Sie uns unter info@opelvillen.de oder unter 06142-835 907 erreichen.

Gefühle bleiben – Studierende führen Menschen mit Demenz, 2019

Das Projekt wurde initiiert, um die Akzeptanz für Menschen mit Demenz innerhalb der Gesellschaft zu stärken. Junge Vermittlungskräfte, Studierende aus den Bereichen der Kunstgeschichte und Museumspädagogik, wurden in einem Seminar der Lübeckerin Annette Klockmann an neueste Vermittlungsmethoden herangeführt. Darauf basierend konzipierten sie anschließend individuelle Führungen für Menschen mit Demenz, die die Besucher zu Fantasie und positiven Empfindungen anregten.

Gefördert mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Kunstvermittlung in den Opelvillen. Partizipation als Chance – junge Frauen fördern, 2019

Das Projekt resultierte aus bisherigen Erfahrungen durch Ausstellungsbesuche von Flüchtlingen. Es zielte darauf ab, Frauen aller Nationen in die Opelvillen einzuladen und dort einen kreativen, experimentellen Freiraum zu schaffen. Dies gelang über drei verschiedene Projektphasen, die ausstellungsübergreifend stattfanden und über die in dieser Broschüre ausführlich berichtet wird.

Gefördert mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Lieblingsorte – Erinnerungen verbinden, 2018

in Kooperation mit dem Museum Wiesbaden

Die Opelvillen Rüsselsheim und das Museum Wiesbaden luden interessierte Menschen der Umgebung zu einem gegenseitigen Besuch in die andere Institution ein. Ein gegenseitiges Kennenlernen und Austauschen von Erinnerungen und Anekdoten, die mit dem jeweiligen Haus verbunden sind, war eines der zentralen Anliegen des Projektes.

Gefördert mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Briefe zwischen den Generationen, 2017

Durch das gegenseitige Versenden von Briefen entstand ein generationsübergreifender Austausch zur Ausstellung »SIBYLLE – Die Fotografen«, die spannende Einblicke in das Leben und die Kultur der DDR bot. Im Projekt schrieben Grundschulkinder an die ältere Generation, die den Bau der Mauer miterlebt hatte, und stellte Fragen, die von der anderen Seite beantwortet wurden. Die Broschüre gibt einen Einblick in die ungewöhnliche Korrespondenz.

Gefördert mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Tête-à-Tête mit Niki / Auf musikalischen Streifzügen, 2016

Um älteren und pflegebedürftigen Menschen einen individuellen und persönlichen Zugang zur Kunst zu erleichtern, wurde während der Ausstellung »Niki de Saint Phalle und das Theater – At Last I Found the Treasure« ein erweitertes Vermittlungsprogramm angeboten, das Musik und Kunst miteinander verknüpfte. Bei diesem Musikspaziergang lernten zahlreiche ältere Gäste die farbenfrohe Welt von Niki de Saint Phalle auf besondere Weise kennen.

Gefördert mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Tasten – Tuş: Mit den Händen sehen, 2016

Das Programm wurde speziell für die Ausstellung »Ekrem Yalcindag – About Color, Nature, Ornaments, and Other Things« konzipiert und sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für ältere Menschen entwickelt. Es zielte darauf ab, den Tastsinn der Teilnehmenden differenzierter wahrnehmen zu lassen und dadurch den Erfahrungshorizont zu erweitern. Dies diente als verbindende Grundlage und Anreiz zum gegenseitigen Kennenlernen von Jung und Alt.

Gefördert mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Migration und Integration: Mit Kinderaugen sehen, 2015

Grundschullehrerin und Kunstpädagogin Anette Stock bildete in diesem Projekt ihre Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse der Grundschule Innenstadt zu Kunst-Lotsen aus. Durch Ausstellungsbesuche, die anschließende kreative Auseinandersetzung mit dem Gesehenen und einem abschließenden Projekttag, zum dem auch Verwandte und Freunde eingeladen wurden, setzten sich die jungen Besucher intensiv mit dem Gesehenen auseinander und vermittelten sie weiter.

Gefördert mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Die Opelvillen im Koffer – Kunst auf Reisen zu älteren, immobilen Menschen, 2015

Im Zusammenhang mit den seit 2013 angebotenen Demenzführungen zeigte sich, dass es nicht allen älteren Menschen möglich ist, in die Opelvillen zu kommen. Erstmals wurde das Vermittlungsteam der Opelvillen mobil und besuchte umliegende Seniorengruppen mit einem Koffer, der mit Kopien von Kunstwerken und erläuternde Gegenständen, die die Motive erfahrbar machen sollten, gepackt war.

Gefördert mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Migration und kulturelle Vielfalt in den Opelvillen, 2015

Das Projekt ist ein weiteres Beispiel der integrativen Vermittlungsarbeit in den Opelvillen. Mit dem Anliegen, den interkulturellen Austausch zu fördern, richtete sich das Programm an Menschen verschiedener Herkunft, die selbst oder deren Eltern nach Deutschland gezogen sind. In speziellen Führungen wurden interessierte Personen mit der ausgestellten Kunst im Ausstellungshaus vertraut gemacht, die auch Raum für Erinnerung und Geschichten gaben.

Gefördert mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Generationen im Dialog: Für Menschen mit Demenz und für Kinder, 2014 und 2015

Diese Broschüre berichtet über die Kulturtage, die 2014 und 2015 in den Opelvillen stattfanden und generationsübergreifendes Arbeiten von Grundschülern und Kindergartenkinder mit Menschen mit Demenz beinhalteten.

Gefördert mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

»Nur der Augenblick zählt« – Führungen für Menschen mit Demenz, 2013

Dieses Projekt bildete den Auftakt zu den Demenzführungen, die bis heute regelmäßig in den Opelvillen stattfinden. Hier können Sie mehr über die Führung und Buchung erfahren.

Gefördert mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Sprachförderung für Kinder im Kindergartenalter, 2013

Mit der Sprachförderung haben die Opelvillen einmal mehr ein erweitertes museumspädagogisches Programm etabliert, das bis heute beibehalten wird. Hier können Sie mehr über die Führung und Buchung erfahren.

Gefördert vom Land Hessen.

Alt erklärt, Jung erfährt, 2013

Zum gleichnamigen Infotag wurden in den Opelvillen unterschiedliche Besuchergruppen zusammengeführt. Ältere und jüngere Interessenten wurden zur aktiven Teilnahme eingeladen, die historische Doppelvillenanlage besser kennenzulernen und einen lebendigen Austausch über das Gebäude zu unterhalten. Zeitzeugen, wie Marie-Luise Listmann, die in der Villa Wenske der Opelvillen geboren wurde, berichteten aus der Vergangenheit. Teil der Broschüre ist auch die denkmalgerechte Gartenrekonstruktion von 2012.

Gefördert mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.